16.01.2025 im Münzhof Langenargen

vlnr: Irmintraut Hetzenauer, Dr. Petra Teiber-Siessegger, Ulrich Müller, Dr. Harald Hetzenauer, Prof. Dr. Harald Derschka, Stefan Riebel, Heinz Ehmann, Michael Koch, Tilo Herbster, Martin Wichmann, Andreas Ellegast, Eberhard Klein, Iris Steger, Dr. Michael Bussek (Fotografin: Hildegard Nagler)
Artikel aus der Schwäbischen Zeitung: Experten schlagen Alarm: Der Bodensee steht vor großen ökologischen Problemen
Worum ging es?
Obersee und Untersee, ein gemeinsamer See: der Bodensee. Doch sind beide Seeteile durchaus unterschiedlich, wie schon der Blick aus der Vogelperspektive belegt. Durch die unterschiedlichen Wassertiefen unterscheiden sich auch die limnologischen Parameter. Darüber berichteten mit Dr. Petra Teiber-Siessegger und Heinz Ehmann zwei Experten aus Deutschland und der Schweiz. Zudem lässt sich vom Untersee als einem eigenen Kulturraum sprechen. So war die Halbinsel Höri in der Zeit des Nationalsozialismus Zufluchtsort für verfolgte sog. „entartete“ Künstler.
Im Jahr 2024 wurde das Weltkulturerbe 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau gefeiert. Darüber erzählte Prof. Dr. Harald Derschka vom Fachbereich Geschichte an der Universität Konstanz in seinem Vortrag „Kloster Reichenau und die Kulturlandschaft des Untersees – wie 1300 Jahre Geschichte ihre langen Schatten bis in die Gegenwart werfen“.
Nach einer Pause mit Imbiss und Getränken standen Statements und eine moderierte Podiumsdiskussion mit Protagonisten des Untersees auf dem Programm. Vertreter des Gewässerschutzes, des Umwelt- und Naturschutzes, der Landschaftspflege, der Berufsfischerei sowie des Wassersports verdeutlichen ihre Nutzungsansprüche an den Untersee, wobei aber auch die Nutzungskonflikte zu Tage treten konnten.
Die Veranstaltung war öffentlich. Der Eintritt war frei.